Hermann Rauhe Stiftung

Kulturelle Vielfalt und Medien

Eine Hamburger Aktionswoche

Am 19. und 20. Mai 2010 fand im Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek die 8. Konsultation der Bundesweiten Koalition Kulturelle Vielfalt statt. Das Institut KMM führte diese Veranstaltung im Auftrag der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. (Bonn) durch.

Eingebettet war die Tagung in eine Aktionswoche der kulturellen Vielfalt, um die Zusammenkunft der Experten auch zu nutzen, um das Thema in Hamburg einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Die Aktionswoche führte das Institut KMM Hamburg gemeinschaftlich mit der HafenCity Universität Hamburg durch.


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Montag, den 17. Mai 2010

14.30 - 16.00 Uhr | Theater im Zimmer, Alsterchaussee (HH-Pöseldorf) 
Kreative Milieus und kulturelle Vielfalt

"RUHR.2010 - Stadt der Möglichkeiten"

Prof. Karl-Heinz Petzinka, Architekt und Künstlerischer Leiter "RUHR.2010" | Prof. Dr. Fri

edrich Loock, Hamburg

16.30 - 18.30 Uhr | Theater im Zimmer, Alsterchaussee (HH-Pöseldorf) 

Die "Kreative Stadt" - Ein Marketing-Tool?
Ein Podiumsgespräch

Nicki Fleischmann, HafenCity Universität, Hamburg | Marit Pedersen, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg | Prof. Karl-Heinz Petzinka, Architekt und Künstlerischer Leiter "RUHR.2010" | Egbert Rühl, Kreativagentur Hamburg | Moderation: Prof. Dr. Friedrich Loock, Hamburg

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Dienstag, den 18. Mai 2010


Ganztags | Diverse Orte in Hamburg

Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg

Welche kreativen Milieus gibt es in Hamburg? Wie sind sie entstanden? Welche geeigneten Ansätze gibt es zur Förderung kreativer Milieus und wo könnten sich diese in Hamburg in der Zukunft entwickeln? Dies sind Kernfragen des Gutachtens „Kreative Milieus und offene Räume“ (Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg).

Rolf Kellner, Über NormalNull – Büro für Kunst, Bauen, Stadtentwicklung | Fritz Dyckerhoff, KMM 20. Jahrgang


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Mittwoch, den 19. Mai 2010

13.30 - 15.00 Uhr | Hochschule für Musik und Theater, Raum 201

Kulturelle Vielfalt in US-amerikanischen Medien
Prof. Dr. Steven Paul

15.30 - 17.00 Uhr | Hochschule für Musik und Theater, Raum 201
Zwischen Print und Portal 
Das Fallbeispiel "der Freitag"
Jan Jasper Kosok


18.30 - 20.00 | Bucerius Kunst Forum, Auditorium
Kulturelle Vielfalt in der analogen und digitalen Medienwelt

Wie kann das "Weißbuch" Realität werden?

Maike Schiller, Hamburger Abendblatt | Dr. Christoph Bungartz, NDR Fernsehen, Hamburg | Dr. Wolfgang Schulz, Hans-Bredow-Institut, Hamburg | Olaf Zimmermann, Deutscher Kulturrat Berlin | Moderation: Prof. Dr. Bettina Rothärmel, Braunschweiger Zeitung

InfoBox
"Kulturauftrag und kulturelle Tätigkeit im Rundfunk" (Auszug aus dem Enquete-Bericht "Kultur in Deutschland")

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Donnerstag, den 20. Mai 2010

Ganztags | Diverse Orte
Kulturelle Vielfalt und kreative Räume

10.30 - 12.00 Uhr | Hamburg-Altona
Kulturelle Vielfalt und kreative Räume I

Frappant e.V.
Gianna Schade


14.00 Uhr | Gängeviertel
Kulturelle Vielfalt und kreative Räume II 
Das Gängeviertel
Rene Gabriel

17.00 Uhr | Hamburg-Wilhelmsburg
Kulturelle Vielfalt und kreative Räume III 

Die Veringhöfe
Yvonne Fietz, "conecco. Management städtischer Kultur", Hamburg

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Freitag, den 21. Mai 2010


"Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung"
u.a. am Jungfernstieg mit 'BaTang' (Samba Percussion)

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Das Unesco-Übereinkommen zum Schutz kultureller Vielfalt bestätigt das Recht der beigetretenen Vertragsstaaten auf eine eigenständige Kulturpolitik. Notwendig ist dies, da durch das Allgemeine Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen (GATS) der Handel mit Dienstleistungen zunehmend liberalisiert wird – mit Auswirkungen auch auf den Kultur- und Bildungsbereich.

Die UNESCO-Vertragsstaaten erkennen in ihrem Übereinkommen die Doppelnatur kultureller Aktivitäten, Güter und Dienstleistungen an. Sie betonen, dass diese aber keinesfalls nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gesehen werden können. Kernstück des Übereinkommens ist daher das Recht eines jeden Staates, regulierende und finanzielle Maßnahmen zu ergreifen, um die Vielfalt der kulturellen Ausdrucksformen auf seinem Staatsgebiet zu schützen. (Quelle: Beauftragter für Kultur und Medien der Bundesregierung).

 

 

 

 

 

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